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Meran für
Frauen
Der Frauenanteil in Meran beträgt 52 Prozent. Im Stadtrat sitzen neben vier Männern (Günther Januth, Luis Gurschler, Diego Cavagna und Roberto Ragazzi), auch ebenso viele Frauen: Angelika Margesin, Heidi Siebenförcher, Daniela Rossi und Vanda Carbone. Auch auf einen Bürgermeistersessel musste das weibliche Geschlecht trotz männlicher Dominanz bisher in Meran noch nicht verzichten (Claudia Chisté).
Kinder
Rund ein Zehntel der Meraner Bevölkerung sind Kinder. Über ganz Meran verteilt liegen die zwölf Kindergärten und 20 Spielplätze. Die Stadtgemeinde Meran und auch verschiedene Vereine organisieren für Mädchen und Buben interessante Sommerbeschäftigungen. Der Kinder- und Jugendförderung verschrieben haben sich auch die Sportvereine, welche während allen Jahreszeiten ein abwechslungsreiches Programm anbieten.
Jugendliche
Gerade in den vergangenen Jahren ist das Angebot für Jugendliche in Meran stark angestiegen – so werden diesen heute nicht nur sportliche Freizeitbeschäftigungen, sondern auch kulturelle Betätigungsfelder geboten. Viele Veranstaltungen in Meran fußen auch auf Aktivitäten der Jugendlichen selbst. Treffpunkt sind u.a. die vier großen Jugendzentren "Jungle" (St.-Josef-Straße 1), "Strike Up" (Romstraße 1), "Tilt" (Vogelweide-Straße 13) und "Cilla" (St.-Vigil-Platz 24).
Senioren
Nicht nur der Anteil der Kinder und Jugendlichen steigt in Meran ständig an, auch jener der Senioren. So wurden am 31. Dezember 2004 noch 9387 Über-60-Jährige gezählt, so waren es am 31. März 2007 bereits 9854 Personen, die das 60. Lebensjahr überschritten haben. An diesem Stichtag zählte Meran 36.265 Einwohner, davon 5186 Über-70-Jährige und 2126 Über-80-Jährige. Die Stadtgemeinde Meran bietet gerade auch den Senioren über ein Netzwerk vielfältige Angebote.
Behinderte Personen
Oberste Ziele der Stadtverwaltung in Sachen Behindertenpolitik bleiben im Rahmen ihrer Zuständigkeiten weiterhin die laufende Beseitigung der baulichen Hindernisse auf dem gesamten Gemeindegebiet und in den öffentlichen Gebäuden sowie die Aufwertung des städtischen Raumes, der Einrichtungen und Ausstattung
Unternehmen
Die Tourismusstadt Meran verfügt auch über andere prächtig gedeihende Wirtschaftszweige: Handel und Dienstleistung, Landwirtschaft, Handwerk und Industrie. Die örtlichen Betriebe spielen auch weit über die Landesgrenzen hinaus eine wichtige Rolle. Meran ist auch immer wieder Schauplatz von Tagungen, welche große Unternehmen organisieren. Zentrum des Handels und der Dienstleistung ist die Innenstadt, in der Peripherie gibt es mehrere Gewerbegebiete.
Touristen
Im 19. Jahrhundert entdeckten die ersten Touristen die reizvolle Landschaft des Meraner Talkessels, Ärzte empfahlen das trockene Winterklima für eine Kur. Als die österreichische Kaiserin Elisabeth (auch "Sissi" oder "Sisi") ab 1870 zwei Winter in Meran verbrachte, blühte die Stadt auf. Promenaden, Grandhotels und Villen entstanden, in wenigen Jahren verdoppelte sich die Stadtgröße. (aus: "Meran kompakt", Josef Rohrer, Folio-Verlag Wien – Bozen, 2007).