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Meranflora 2007
12. Edition
Meraner Passerpromenaden
27. April bis 6. Mai
Besucheranzahl: 28.879
Sie grünt so grün, leuchtet aber auch in vielen anderen Farben: die Edition 2007 der Meranflora, der renommierten Zierpflanzenausstellung samt Blumenmarkt im Herzen von Meran, die von 27. April bis 6. Mai 2007 zum nunmehr 12. Mal die Passerpromenaden schmücken wird. Diese große Blumenschau wird alle zwei Jahre abgehalten und spiegelt wie kein anderes Event die charakteristische Ausstrahlung Merans als „Gartenstadt“ wider.
16 Hektar Parkanlagen und 18 Kilometer Promenadenwege, geschmückt und gesäumt von liebevoll gepflegtem Grün, prägen das Bild der Kurstadt. Die vielen Grünflächen und pflanzengeschmückten Spazierwege – darunter auch der berühmte Tappeinerweg oberhalb der Stadt und die Gilfpromenade zur wildromantischen Gilfklamm - sind lebender Beweis für das milde Klima Merans. Hier gedeihen sogar Palmen, Kakteen und andere exotische Pflanzen bestens, während im Hintergrund schneebedeckte Berggipfel die reizvoll gegensätzliche Kulisse dazu bilden.
Große Neuheit der diesjährigen Auflage von Meranflora, für die das Motto „art & energy“ gewählt wurde, ist der Wettbewerb „Der Große Preis der Gartenstadt Meran“, der in ganz Europa ausgeschrieben wurde und auf großes Echo und Begeisterung in der Branche gestoßen ist. Laut Reglement der Ausschreibung mussten die eingereichten Projekte von „Ópla“ inspiriert worden sein, dem Archiv der Künstlerbücher für Kinder der Stadtbibliothek Meran. Über 60 Anmeldungen aus ganz Europa (Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Österreich und den Niederlanden) sind für die Teilnahme eingelangt. Aus dieser Fülle wählte eine Fachjury sorgfältig jene 13 Kandidaten aus, die ihre Vorschläge nun auf der Winterpromenade dem Publikum zeigen werden. Unter ihnen werden dann während der Meranflora die drei Gewinner des Preises ermittelt.
Synergieeffekte für die Bewerbung von Meranflora wird dabei sicherlich eine Ausstellung zum 10jährigen Bestehen des Archivs erzielen, die Ópla in etwa zeitgleich mit der Blumenausstellung im Kunsthaus Meran zeigen wird. Die Exposition wird am 28. April als Kooperationsschau zwischen KunstMeran und der Stadtbibiliothek eröffnet und läuft bis zum 17. Juni 2007.
Ein deutlicher Hinweis auf die Aufgabenstellung des Wettbewerbs ist auch der Eingang zur Schau; die beleuchtete, 15 Meter hohe Installation wird die Form eines geöffneten Buches haben. Im Themenkreis bewegen sich auch ein Karussell, das von Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ inspiriert wurde, sowie etliche weitere Überraschungen, die im Kiesbett der Passer auf die Besucher warten.
Was die Aussteller der Meranflora 2007 betrifft, finden sich dieses Jahr auf der Teilnehmerliste renommierte Gärtnereien aus der näheren Umgebung, z.B. aus Meran und Umgebung, aus Bozen und Trient, genauso wie aus dem Rest Italiens, darunter etwa aus Florenz, Cagliari, Portofino oder Novi Ligure, aber auch aus vielen anderen europäischen Ländern, unter anderem aus Salzburg, dem County of Denbigshire oder aus Wales. Erstmals mit einem Gemeinschaftsbeet präsentiert sich heuer die Südtiroler Gärtnervereinigung, ihre ausgefallenen und gekonnten Pflanzenkreationen zeigen aber auch die landwirtschaftlichen Schulen Pfatten und Laimburg und natürlich die Spezialisten der Gärten von Trauttmansdorff. Veranstaltet wird das blumige Event von der Kurverwaltung Meran, dem Assessorat für Kultur und dem Assessorat für Umwelt der Stadtgemeinde Meran und der Stadtgärtnerei Meran.
Die botanischen Kunstwerke werden dabei auf beiden Seiten der Passer zu bewundern sein, die die Stadt mit ihrem Flussbett in zwei Hälften teilt. Eine Tranche der Teilnehmer präsentiert sich auf der Sommerpromenade auf Höhe des Elisabethparks – benannt nach der österreichische Kaiserin, die hier immer wieder auf Kur weilte, - und auf der Winterpromenade in der Nähe der berühmten Wandelhalle, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, um den illustren Gästen auch bei Schlechtwetter lustvolles Promenieren zu ermöglichen.
Auf die diesjährigen Schauobjekte kann man sehr neugierig sein, „art & energy“, das Leitmotiv der Edition 2007, lässt der Fantasie der Teilnehmer viel Spielraum bei der Gestaltung. Wie das Thema interpretiert wird, bleibt ganz den Künstlern mit dem grünen Daumen überlassen, egal ob der Schwerpunkt auf „art“, also „Kunst“, gelegt wird oder auf „energy“, also „Energie“. Nicht nur der Bereich „Kunst“ hat viele Facetten - Malerei, bildende Kunst, Dichtkunst, Musik, um nur einige zu nennen -, die aufgegriffen werden können; auch der zweite Teil des Mottos - „Energie“ - kann auf vielerlei Art ausgedrückt werden.
Von den Veranstaltern wurde dieses sehr aktuelle Thema ausgewählt, weil Energie, Natur und Mensch untrennbar miteinander verbunden sind; Energie zeigt sich in der Natur in diversen Formen, die wiederum vom Menschen genutzt werden. Im Mittelpunkt steht der umweltschonende und intelligente Umgang mit der Natur und ihrer Kräfte. Deshalb ist es selbstverständlich, dass auch die für die Gartenschau benötigte Energie im höchstmöglichen Maß aus natürlichen Quellen – Wind, Wasser und Sonne – bezogen wird, wobei der günstige Standort der Ausstellung in Passernähe genutzt wird.