1.-Mai-Straße: Verfahren wird neu eingeleitet

Gruppenfoto

Von links: Stadtrat Nerio Zaccaria, Bürgermeister Dario Dal Medico, Stadtrat Stefan Frötscher und der Rechtsanwalt der Gemeindeverwaltung Jochen Pichler.

Die Meraner Stadtregierung hat gestern beschlossen, das Verfahren zur Änderung des Bauleitplans für den Bereich der 1.-Mai-Straße, in dem neue preisgebundene Wohnungen für Familien und Senior*innen entstehen sowie das Straßennetz verbessert werden sollen, neu einzuleiten.

In einem kürzlich ergangenen Urteil hat das Verwaltungsgericht Bozen dem Rekurs einer Gruppe von Bürger*innen aus dem Stadtteil Maria Himmelfahrt gegen die vom Ausschuss beschlossene Änderung des Bauleitplans für eine aufgelassene Zone an der 1.-Mai-Straße stattgegeben. Mit der letztgenannten Maßnahme sollten auf dem Gelände, welches sich neben dem ehemaligen Hundezwingers befindet und vorübergehend von den Stadtwerken als Lager genutzt wurde, Wohnungen für den privaten Markt und Senior*innenwohnungen gebaut sowie das Straßennetz verbessert werden. Gestern beschloss die Exekutive von Meran, keine Berufung gegen das Urteil einzulegen, sondern das gesamte Verfahren von Grund auf neu zu beginnen. Dies bestätigte Bürgermeister Dario Dal Medico heute auf der Pressekonferenz der Stadtregierung.

"Wir glauben nach wie vor an die Sinnhaftigkeit dieses Projekts und wollen das Gelände sanieren und bebauen, um jungen Familien und älteren Menschen neuen Wohnraum zu ermäßigten Preisen zur Verfügung zu stellen. Wir werden das Verfahren neu einleiten, im Vorfeld die Kompatibilitätsprüfung für das Gebiet in Bezug auf das hydrologische Risiko durchführen lassen und die Stellungnahme der Landeskommission für Raum und Landschaft einholen, um die von den Richtern des Verwaltungsgerichts vorgegebene Vorschrift einhalten. Was die Überarbeitung des Straßennetzes betrifft, so werden wir die Anwohner*innen einbeziehen, um gemeinsam die beste Lösung zu finden“.

Foto

10.07.2024

DEU