Einsatztruppe für kleine Reparaturen in den Stadtvierteln

Albieri

Stadträtin Emanuela Albieri.

In den Meraner Stadtvierteln wird bald eine kleine Einsatztruppe unterwegs sein, um Reparaturen und kleinere Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Die Aufgaben werden versuchsweise von Mitarbeiter*innen einer eigens von der Stadtverwaltung beauftragten Genossenschaft übernommen. 

„SOS Stadtviertel“ heißt das Pilotprojekt, das vom Amt für die Beziehungen zu den Stadtvierteln vorgeschlagen und gestern von der Exekutive genehmigt wurde. 

Stadträtin Emanuela Albieri erklärt, worum es dabei geht. "Das Amt erhält regelmäßig Meldungen von den Komitees der verschiedenen Stadtteile über kleine 'Unannehmlichkeiten', die in verschiedenen Teilen der Stadt aufgetreten sind. Wir sprechen von kaputten Zäunen, kleinen Löchern im Asphalt der Bürgersteige, Glühbirnen, die ersetzt werden müssen. Kurzum, kleine Reparaturen, für die eigentlich der städtische Bauhof oder die Stadtwerke zuständig sein müssten. Diese sind jedoch aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens nicht immer in der Lage, sofort einzugreifen. In dem Bewusstsein, dass auch kleine Eingriffe dazu beitragen, die Viertel und damit unsere ganze Stadt lebenswerter zu machen, haben wir daher beschlossen, eine Genossenschaft zu beauftragen, deren Mitarbeiter versuchsweise für sechs Monate und insgesamt vier Stunden pro Woche diese Instandhaltungsarbeiten ausführen. Die Task Force wird einsatzbereit sein, sobald der Auftrag an die Genossenschaft formalisiert ist; es wird einige Wochen dauern, bis das Verfahrens abgeschlossen ist". 

"Langfristig ist es unser Ziel, ein echtes Team von zwei oder drei kommunalen Mitarbeitern unter der Leitung des Amtes für die Beziehungen zu den Stadtvierteln zu bilden, das sich um die täglichen kleinen Aufgaben kümmert", so Albieri.

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19.06.2024

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