Bis zum 18. Oktober kann im Palais Mamming Museum eine Sonderausstellung mit dem Titel „Frauen im Licht – von 1900 bis 2026“ besichtigt werden, die von Carl Kraus und Eva Gratl kuratiert wurde. Zu sehen sind 50 Werke von 24 Künstler*innen, die einen Bezug zu Tirol, Südtirol und dem Trentino haben.
Die Ausstellung „Frauen im Licht“ markiert eine weitere Etappe im Wirken des Palais Mamming Museums und knüpft an die Ausstellung „Women in Art“ (2024) an, die zur Wiederentdeckung und Würdigung zahlreicher mit Meran verbundener Künstlerinnen geführt hat. Diesmal stehen weibliche Bildnisse und ihr Wandel im Laufe der Zeit im Mittelpunkt: Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen und Texte zeigen sowohl, wie Frauen in der Vergangenheit dargestellt wurden, als auch, wie Künstlerinnen nach und nach begonnen haben, diese Bilder zu hinterfragen, zu transformieren und neu zu definieren. Werke renommierter Künstler*innen machen diese Ausstellung zu etwas Besonderem und schaffen einen spannenden Dialog zwischen verschiedenen Epochen.
Zu sehen sind Werke von Leo Putz, Eduard Thöny, May Hofer, Ignaz Stolz, Heinrich Told, Artur Nikodem und Umberto Moggioli sowie von den zeitgenössischen Künstlerinnen Alexandra Paloma Angerer (Ali Paloma), Karin Schmuck und Sylvia Barbolini.
„Diese Ausstellung ist eine Initiative von großem kulturellem Wert für unsere Stadt und darüber hinaus. Mit einem reichhaltigen und vielschichtigen Ausstellungsparcours, der Werke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen miteinander in Dialog bringt, bietet das Palais Mamming Museum dem Publikum eine wertvolle Gelegenheit, über die Entwicklung des Frauenbildes in der Kunst und ganz allgemein über die Rolle der Frau in der Gesellschaft nachzudenken. Besonders bedeutsam ist der Beitrag der zeitgenössischen Künstlerinnen, die mit ihrem kritischen und bewussten Blick dazu beitragen, Vorbilder und Erzählungen neu zu definieren und der weiblichen Figur eine aktive und eigenständige zentrale Rolle zurückzugeben“, betonte die Kulturreferentin Antonella Costanzo.
„Ich möchte den Kuratoren Carl Kraus und Eva Gratl meinen herzlichen Dank für die Qualität und die Sorgfalt des Ausstellungsprojekts aussprechen, ebenso wie allen Sammlerinnen und Sammlern, die mit Großzügigkeit und Feingefühl die Werke zur Verfügung gestellt und damit die Realisierung dieser bedeutenden Ausstellung ermöglicht haben. Ihr Beitrag zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Privatpersonen ist, um das künstlerische und kulturelle Erbe unserer Region zur Geltung zu bringen“, fügte Costanzo hinzu.
WO: Palais Mamming Museum, Pfarrplatz 6, 39012 Meran
WANN: bis zum 18. Oktober 2026
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag bis Samstag 10:30 – 17:00 Uhr, Sonntag 10:30 – 13:00 Uhr, montags geschlossen.
EINTRITTSPREISE: Erwachsene 6,00 € / ermäßigt 5,00 €
INFO: https://www.palaismamming.it