Kunsthaus Meran: Gebäude nun im Landeseigentum

Das Land hat 4,8 Millionen Euro in den Kauf des "Hallerhauses" in der Laubengasse 163 investiert. Das Gebäude bleibt ein Referenzpunkt für Kunst und Architektur und wird weiterhin vom Verein Kunst Meran Merano Arte verwaltet.

Veröffentlichungsdatum:

04.03.2026

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(LPA) Das Land hat 4,8 Millionen Euro in den Kauf des "Hallerhauses" in der Laubengasse 163 investiert. Das Gebäude bleibt ein Referenzpunkt für Kunst und Architektur und wird weiterhin vom Verein Kunst Meran Merano Arte verwaltet.

GruppenfotoFeier zur Übernahme des Hallerhauses in Meran durch das Land (v.l.): Ressortdirektor Daniel Bedin, Sparim-Direktor SpA Ferruccio Ravelli, Carlo Costa (Vizepräsident der Südtiroler Sparkasse), Gemeindereferentin Antonella Costanzo, Gerhard Brandstätter (Präsident der Südtiroler Sparkasse und der Sparim), Landesrat Christian Bianchi, Bürgermeisterin Katharina Zeller, Vizebürgermeister Nerio Zaccaria, Landesrat Philipp Achammer, Herta Torggler (Vorstandsmitglied Kunst Meran), Kunst Meran-Direktorin Martina Oberprantacher, Kunst Meran-Präsident Georg Klotzner und Marcello Fera (Vizepräsident Kunst Meran). (Foto: LPA/Gianluca Crocco)Das "Hallerhaus" in der Laubengasse 163 in Meran ist seit Kurzem vom Land, genauer von der Abteilung Vermögen, erworben worden. Damit ist der Erhalt des Hauses als Referenzpunkt für Kunst und Architektur garantiert. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe am 3. März an das Land blickten die Landesräte Philipp Achammer und Christian Bianchi gemeinsam mit Präsident Georg Klotzner und Vizepräsident Marcello Fera vom Verein Kunst Meran Merano Arte, Vertretern der Südtiroler Sparkasse sowie Vertretungen der beteiligten Landesabteilungen und auf wichtige Schritte hin zum Erwerb des Gebäudes zurück. An den Feierlichkeiten nahmen auch die Meraner Bürgermeisterin Katharina Zeller, Vizebürgermeister Nerio Zaccaria sowie Kulturreferentin Antonella Costanzo teil.

"Wir werden Zeugen eines bedeutenden Moments für Südtirols Kunstlandschaft, dann mit dem Erwerb des Gebäudes investiert das Land in die Kultur, indem ein dauerhafter und repräsentativer Ort für Kunstschaffende, ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger im Herzen der Innenstadt Merans geschaffen“, betonte Landesrat Bianchi. Wegbereiter dieses Ereignisses war Kulturlandesrat Philipp Achammer, auf dessen Betreiben hin seit dem Jahr 2019 Gespräche über einen Erwerb durch das Land aufgenommen wurden. "Es ist mir eine große Freude, dass dieser Prozess nun erfolgreich abgeschlossen wurde und das Land Kunst Meran, einem wichtigem Kulturträger Merans, aber auch Südtirols, geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann. Denn Kunst braucht Raum, um sich zu entfalten und für bewährtes und neues Publikum zugänglich zu sein", betonte Landesrat Achammer bei der Feier in Meran.

Insgesamt hat das Land 4,8 Millionen Euro in den Kauf des Gebäudes, das ursprünglich im Besitz der Immobiliengesellschaft Sparim war, investiert. 1998 erstmals als Haus für Kunst und Architektur ins Auge gefasst, musste das denkmalgeschützte, fünfstöckige Haus zunächst umfassend saniert werden. Seit Oktober 2001 wird das Haus als kultureller Ort genutzt, es umfasst eine Ausstellungsfläche, eine Atelierwohnung, ein Café, eine Verkaufsfläche sowie einen Veranstaltungssaal. Das Gebäude befindet sich zentral in den Meraner Lauben und verfügt über Zugänge sowohl von den Lauben aus als auch von der Sparkassenstraße. Mit der Übernahme durch das Land wird das Gebäude künftig Kunsthaus heißen, das weiterhin vom Verein Kunst Meran Merano Arte geführt wird.

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Zuletzt aktualisiert: 04.03.2026, 08:01 Uhr

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