Ambulante Betreuung von Senior*innen: Der Dienst wird von Merano Home Care übernommen

Seit dem 1. Mai hat die Genossenschaft Merano Home Care die Caritas bei der Verwaltung des ambulanten Pflegedienstes für jene Personen (etwa 120) abgelöst, die die Gemeinde nicht mit eigenem Personal versorgen kann.

Veröffentlichungsdatum:

08.05.2026

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Seit dem 1. Mai hat die Genossenschaft Merano Home Care die Caritas bei der Verwaltung des ambulanten Pflegedienstes für jene Personen (etwa 120) abgelöst, die die Gemeinde nicht mit eigenem Personal versorgen kann.

Frötscher + BertoliSozialstadtrat Stefan Frötscher und Sozialamt-Direktorin Alice Bertoli.In Meran nehmen 220 ältere Menschen den ambulanten Betreuungsdienst in Anspruch. Dieser Dienst wird von der Gemeinde Meran verwaltet, teils durch eigenes Personal (für etwa 100 Betreute) und teils durch externe Pflegeeinrichtungen. Nach der kürzlich durchgeführten Ausschreibung – bei der die Qualität und der Preis der Angebote mit einem Gewichtungskoeffizienten von 80 % bzw. 20 % bewertet wurden - wird der ausgelagerte Dienst nun von der Genossenschaft Merano Home Care erbracht. 

Diese hat den Zuschlag für die nächsten zwei Jahre erhalten hat, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere zwei Jahre. Die Genossenschaft hat die Nachfolge der Caritas angetreten, die den Dienst im letzten Jahrzehnt verwaltet hat. Alle betreuten Personen und ihre Angehörigen wurden umgehend über den Wechsel in der Verwaltung informiert.

Merano Home Care ist aus dem Zusammenschluss der Genossenschaften CALL aus Meran und VALES aus Rovereto hervorgegangen, die beide seit mehreren Jahren im Pflegebereich tätig sind, unter anderem auch in Bozen. Der Vertrag sieht für den gesamten Vierjahreszeitraum Gesamtkosten in Höhe von 1.825.000 Euro zu Lasten der Gemeindekasse vor und umfasst insgesamt 23.000 Dienstleistungsstunden pro Jahr. Die Leistungen reichen von der Körperpflege und -hygiene über die Gesundheitsversorgung bis hin zur Unterstützung bei der Bewältigung der täglichen Haushaltsaufgaben.

„Der ambulante Betreuungsdienst“, bekräftigt der Stadtrat für Soziales Stefan Frötscher, „ist ein grundlegendes Instrument, um älteren Menschen den Verbleib in ihrem gewohnten Wohn- und Sozialumfeld zu ermöglichen und trägt wesentlich zur Erhaltung ihrer Selbstständigkeit und Lebensqualität bei. Es ist darum wichtig, dass dieser Dienst im Zeichen der Kontinuität fortgeführt wird und hohe Qualitäts- und Effizienzstandards zum Wohle der älteren Bevölkerung in Meran gewährleistet.“

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Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026, 19:49 Uhr

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