Arbeiten oder Studieren von Zuhause aus, Surfen im Internet, Streamen von TV- und Online-Diensten – für all dies ist ein hochqualitatives Breitbandnetz erforderlich. In Meran – so wie auch im restlichen Südtirol – erfolgt der Ausbau für dieses Netz Schritt für Schritt durch die Infranet AG. In Kürze starten neue Arbeiten des Bauloses Meran Zentrum. Davon betroffen sind die Goethe-, die Hofer- und die Karl-Wolf-Straße.
„Mit diesem neuen Baulos, das sich vom Stadtviertel Steinach über Maria Himmelfahrt bis nach Gratsch erstreckt, machen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer vollständigen Abdeckung des Gemeindegebiets. Wir werden uns bemühen, in Absprache mit der örtlichen Polizei alle Synergien zu nutzen, damit die Arbeiten mit möglichst geringen Beeinträchtigungen für die Bürger*innen und Unternehmen durchgeführt werden können. Wir vertrauen auf ihr Verständnis, denn es handelt sich um eine Infrastruktur von grundlegender Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft unserer Stadt”, betont der Stadtrat für Straßen und Infrastruktur, Christoph Mitterhofer.
„Bislang war die Zusammenarbeit zwischen den technischen Ämtern der Gemeinde, der örtlichen Polizei, den Stadtwerken und der Firma Infranet hervorragend“, betont der Stadtrat für öffentliche Arbeiten, Stefan Frötscher. „Das Glasfasernetz ist eine Investition, von der die gesamte Stadt über viele Jahre hinweg erheblich profitieren wird, da es sich um eine zukunftssichere Infrastruktur handelt, die auch zur Wertsteigerung von Immobilien und Wohnungen beitragen wird.“
Wie bei den anderen Baulosen – Obermais, Untermais und Sinich – sieht das Projekt auch für das Baulos Meran Zentrum die Realisierung eines hochwertigen „Punkt-zu-Punkt”-Glasfasernetzes vor, das sich positiv auf das Stadtbild auswirkt, da keine sichtbaren Verteilerkästen mehr erforderlich sind. Das Netz ist auch auf die zukünftigen Anforderungen der Stadt ausgelegt und zeichnet sich durch die hohe Qualität der Verlegearbeiten aus. Die Glasfaserkabel verbinden die Anschlusszentralen (PoP – Point of Presence) direkt mit den Glasfaseranschlüssen in den Wohnungen, ohne die Bandbreite mit anderen Endnutzern zu teilen, und gewährleisten so eine hochwertige und ultraschnelle Datenverbindung. Alle Arbeiten werden mit den anderen Infrastrukturbetreibern – wie beispielsweise den Stadtwerken – koordiniert, um die für verschiedene Zwecke vorgesehenen Grabungs- und Verlegearbeiten nach Möglichkeit zusammenzufassen.
Verkehrsmaßnahmen
Im Rahmen des Bauloses Meran Zentrum betreffen die Arbeiten nun die Karl-Wolf-, die Goethestraße und die Hoferstraße. Ab Samstag, 21. Februar, gelten folgende Verkehrsbeschränkungen:
Karl-Wolf-Straße (von Hausnummer 41 bis Hausnummer 54) – vom 21. Februar bis 23. März:
- Durchgangsverbot für Fußgänger*innen aufgrund der Sperrung des Gehwegs, mit Umleitung vor Ort;
- Einschränkung der Fahrbahn im Baustellenbereich;
- Abwechselnder Einbahnverkehr aufgrund der Sperrung einer Fahrspur;
- Parkverbot mit Zwangsabschleppung.
Goethestraße (von Hausnummer 29 bis Hausnummer 108) – vom 23. Februar bis 1. Juli:
- Durchgangsverbot für Fußgänger*innen aufgrund der Sperrung des Gehwegs, mit Umleitung vor Ort;
- Durchfahrtsverbot für Fahrräder aufgrund der Sperrung des Radwegs, mit Umleitung vor Ort;
- Einschränkung der Fahrbahn im Baustellenbereich;
- Abwechselnder Einbahnverkehr aufgrund der Sperrung einer Fahrspur;
- Parkverbot mit Zwangsabschleppung.
Andreas-Hofer-Straße (von Hausnummer 1 bis Hausnummer 31) - vom 23. Februar bis 10. April:
- Durchgangsverbot für Fußgänger*innen wegen Schließung des Gehsteigs, mit Umleitung vor Ort;
- Durchfahrtsverbot für Fahrräder wegen Schließung des Fahrradweges, mit Umleitung vor Ort;
- Abwechselnder Einbahnverkehr wegen Schließung einer Fahrspur;
- Parkverbot mit Zwangsabschleppung.
Wenn die Baustellen nicht in Betrieb sind, werden die betroffenen Bereiche mit Metallplatten abgesperrt und für den Straßenverkehr freigegeben. Der Zugang bzw. die Zufahrt für Anrainer*innen wird je nach Baufortschritt gewährleistet.
Kostenloser Anschluss für Nutzer*innen
Es ist wichtig, dass Bürger*innen, Unternehmen und Gewerbebetriebe die Möglichkeit nutzen, sich kostenlos an das hochwertige Glasfasernetz von Infranet anschließen zu lassen. Zu diesem Zweck muss so schnell wie möglich eine entsprechende Interessenbekundung über die Website www.infranet.bz.it eingereicht werden, indem man Meran und das eigene Baugrundstück auswählt und unter den derzeit im Rahmen des Ausbauprojekts anschließbaren Adressen sucht. Die Interessenbekundung kann von Immobilieneigentümer*innen, Miteigentümer*innen von Mehrfamilienhäusern, Hausverwalter*innen und auch von Mieter*innen eingereicht werden. Ein eventueller Antrag auf Anschluss an das Breitbandnetz von Infranet, der nach der offiziellen Ausbauphase gestellt wird, ist mit Kosten für die Antragsteller*innen verbunden.
Warum sollte man sich an das Glasfasernetz von Infranet anschließen?
Heutzutage ist für ein von Digitalisierung geprägtes Arbeits- und Privatleben die entsprechende Infrastruktur erforderlich, d. h. eine spezielle Netzwerkverbindung und eine Datenübertragung mit hoher Kapazität über das ultraschnelle Breitband von Infranet Spa. Dieses leistungsstarke Glasfasernetz ermöglicht es, von zu Hause aus zu arbeiten, Streaming-Dienste zu nutzen, über das Internet zu telefonieren, das eigene Zuhause aus der Ferne zu verwalten und zu überwachen und viele andere alltägliche Aktivitäten im Zusammenhang mit der Digitalisierung durchzuführen.
Über Infranet
Infranet spa ist ein Unternehmen, das Telekommunikationsinfrastrukturen mit dem Ziel betreibt, das Glasfasernetz in ganz Südtirol auszubauen. Zu diesem Zweck arbeitet es mit den lokalen Körperschaften zusammen, um den Anschluss von Privathaushalten und Unternehmen zu planen und dann zu realisieren, damit die verschiedenen in der Region tätigen Anbieter ihre Netzdienste den Endkund*innen anbieten können.