Grundwasserleiter Sinich: Maßnahmen zur Sanierung des Entwässerungsnetzes vorgestellt

Am Dienstag, dem 30. Juni, fand im Pfarrsaal in Sinich eine öffentliche Versammlung statt, bei der das Projekt zur Sanierung des Grundwassergebiets und des Entwässerungsnetzes des Ortsteils vorgestellt wurde. Im Laufe des Abends erläuterten die mit der technisch-wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie (PFTE) beauftragten Techniker den Stand der Arbeiten und die erarbeiteten Lösungen zur Verbesserung des Entwässerungssystems.

Veröffentlichungsdatum:

03.07.2026

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Am Dienstag, dem 30. Juni, fand im Pfarrsaal in Sinich eine öffentliche Versammlung statt, bei der das Projekt zur Sanierung des Grundwassergebiets und des Entwässerungsnetzes des Ortsteils vorgestellt wurde. Im Laufe des Abends erläuterten die mit der technisch-wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie (PFTE) beauftragten Techniker den Stand der Arbeiten und die erarbeiteten Lösungen zur Verbesserung des Entwässerungssystems.

GruppenfotoGemeindevertreter, Techniker und Bürger*innen diskutierten gemeinsam über die geplanten Lösungen zur Verbesserung des Entwässerungsnetzes von Sinich. „Der Abend bot eine wichtige Gelegenheit zum Austausch mit den Eigentümer*innen der betroffenen Grundstücke“, erklärt der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria und betont, dass der Großteil der zur Verbesserung des Entwässerungssystems vorgesehenen Arbeiten auf öffentlichen Flächen durchgeführt wird, während Eingriffe auf Privatgrundstücken begrenzt bleiben (siehe Lageplan). 

„Die Veranstaltung am vergangenen Dienstag“, so der Vizebürgermeister weiter, „stellte die letzte Phase des lokalen Austauschs dar, bevor das Projekt dem Landeshauptmann Arno Kompatscher vorgestellt wird, was für die zweite Augusthälfte vorgesehen ist.

„Wir hoffen“, betonte Zaccaria, „dass die Autonome Provinz Bozen dieses Projekt mit einem Zuschuss von bis zu 80 % der Gesamtinvestition unterstützen wird. Das wäre ein konkretes Zeichen der Aufmerksamkeit für ein Gebiet, das schon viel zu lange mit Wasserproblemen und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Grundwasser zu kämpfen hat. Heute verfügen wir endlich über ein ganzheitliches Projekt, das auf fundierten technischen Bewertungen basiert und die lang erwartete strukturelle Lösung darstellt.“

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört der Bau einer neuen Entwässerungsanlage im Bereich der Fermistraße (Foto 1 und Foto 2). Die von Ingenieur Ulrich Kauer (Büro Kauer Seehauser) vorgestellte Anlage wird mit sechs Hebepumpen ausgestattet sein. Die Ingenieure Corrado Lucarelli und Nicola Accordini (Büro Patscheider) stellten den PFTE vor, der der Gemeinde Meran am 26. Juni dieses Jahres übergeben wurde. Begleitet wird er von Fachstudien, geologischen und hydraulischen Untersuchungen, die vom Geologen Ambrogio Dessì durchgeführt wurden, sowie von topografischen Vermessungen und Videoinspektionen des Montefranco-Kanals.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Maßnahmen entlang der Reichsstraßen gelegt, die eine Anpassung der bestehenden Entwässerungskanäle erfordern werden. Im Rahmen des Treffens wurde zudem das Thema des jüngsten Erdrutsches und dessen Auswirkungen auf das Entwässerungssystem in Anwesenheit des Stadtrates Christoph Mitterhofer erörtert.

Die rege Beteiligung der Bürger*innen ermöglichte es, Anmerkungen und Bitten um weitere Informationen zu sammeln. Die Verwaltung hat Treffen und Ortsbesichtigungen mit den betroffenen Eigentümer*innen initiiert, die bereits in Anwesenheit des Gemeinderats Tommaso Cortellessa und des Ingenieurs Corrado Lucarelli stattfinden, mit dem Ziel, gemeinsame Lösungen zu finden und den Fortgang des Genehmigungsverfahrens zu fördern.

Im Laufe des Abends bedankten sich der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria und die Fachleute zudem beim Ratsmitglied Tommaso Cortellessa für sein ehrenamtliches Engagement bei der Überwachung und Koordination der Projektaktivitäten.

„Wir sind uns der Komplexität des Vorhabens bewusst“, erklärte Cortellessa, „aber wir sind der Ansicht, dass technische Bewertungen und das öffentliche Interesse Vorrang haben müssen. Das Ziel ist es, Sinich mit einer modernen und effizienten Infrastruktur auszustatten, die in der Lage ist, seit Jahrzehnten bestehende hydraulische Probleme strukturell zu lösen.“

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Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026, 11:29 Uhr

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