Zwei Gebäude sind nach dem Erdrutsch, der sich am Sonntag entlang des Weissplatterbachs ereignet hat, nach wie vor unbewohnbar. Es handelt sich um die Wohnhäuser der Familie Tomasi in der Katzensteinstraße 12, in dem zwei Personen wohnen, und im Naifdammweg 1, in dem sieben Personen ihren Wohnsitz haben. Heute starten die statischen Untersuchungen.
Die beiden Häuser der Familie Tomasi, die nach dem Erdrutsch einer technischen Überprüfung unterzogen werden, um ihre Stabilität festzustellen.Im Laufe des heutigen Tages wird Ingenieur Oswald Holzner mit den statischen Untersuchungen der Gebäude beginnen, d. h. mit den technischen Kontrollen, die erforderlich sind, um deren Sicherheit und bauliche Stabilität zu gewährleisten. Das Ergebnis des Gutachtens wird für Montag erwartet: Je nach den Ergebnissen der Untersuchungen können die neun noch evakuierten Personen in ihre jeweiligen Wohnungen zurückkehren.
In der Zwischenzeit sorgt die Wildbachverbauung für die Errichtung eines Schutzwalls in der Nähe der beiden Gebäude als vorbeugende Maßnahme, um eventuelle weitere Hangrutschungen einzudämmen.
Was den Straßenverkehr betrifft, so ist nach der Wiedereröffnung der Landesstraße 8 am gestrigen Abend für heute um 17 Uhr die Wiederfreigabe des Abschnitts der Katzensteinstraße zwischen dem Schießstand und dem Kreisverkehr an der Kreuzung mit der Landesstraße 8 vorgesehen. Der südlichere Abschnitt der Katzensteinstraße in Richtung Freiberg bleibt hingegen weiterhin gesperrt.
Auch der Parkplatz neben dem Schießstand, der derzeit als Einsatzbereich für die Abstellung der bei den Aufräum- und Reinigungsarbeiten eingesetzten Fahrzeuge und Ausrüstung dient, bleibt vorübergehend für die Öffentlichkeit unzugänglich.
„Unsere Priorität ist es, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten und alle Phasen der Rückkehr in die Wohnungen sorgfältig zu begleiten“, betont Stadtrat Christoph Mitterhofer. „Wir danken den Einsatzteams und den Rettungsdiensten für die in diesen Tagen geleistete Arbeit und beobachten die Entwicklung der Lage weiterhin mit größter Aufmerksamkeit.“
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