Neues Busterminal in der Piavestraße: Baubeginn im Februar

In der ersten Februarwoche beginnen die Arbeiten für den Bau des neuen Busterminals in der Piavestraße, auf dem derzeitigen Parkplatz für Reisebusse, auf Höhe der Kreuzung mit der Schillerstraße. Die Maßnahme ist Teil der Strategie der Stadtverwaltung zur Neuorganisation des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und zur Verringerung des Verkehrsaufkommens im Stadtzentrum.

Veröffentlichungsdatum:

12.01.2026

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In der ersten Februarwoche beginnen die Arbeiten für den Bau des neuen Busterminals in der Piavestraße, auf dem derzeitigen Parkplatz für Reisebusse, auf Höhe der Kreuzung mit der Schillerstraße. Die Maßnahme ist Teil der Strategie der Stadtverwaltung zur Neuorganisation des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und zur Verringerung des Verkehrsaufkommens im Stadtzentrum.

Foto BusterminalDas neue Busterminal in der Piavestraße ist ein wichtiger Schritt im Vorprojekt zur Neuorganisation des öffentlichen Nahverkehrs im Zentrum von Meran. In der ersten Februarwoche beginnen die entsprechenden Bauarbeiten.Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 600.000 Euro, davon sind 210.000 Euro für Wartehäuschen, Begrünungsmaßnahmen und Informationssysteme vorgesehen. Das neue Busterminal wird über vier Haltestellen für Stadt- und Überlandbusse sowie vier Stellplätze für Reisebusse verfügen. Er wird überdacht, teilweise begrünt und mit technologischer und informativer Infrastruktur ausgestattet sein. Die Bauzeit beträgt etwa zwei Monate, die Fertigstellung ist für Anfang Frühjahr vorgesehen.

Ab Frühjahr 2026, genauer gesagt ab April, treten neue Zugangsregelungen für Reisebusse in Kraft. Reisebusse dürfen nur zum Ein- und Aussteigen von Fahrgästen in die Stadt einfahren und maximal 20 Minuten am Terminal in der Piavestraße halten. Danach müssen sie den Bereich verlassen und an der Meranarena am Pferderennplatz parken.

Für jede Ein- und Ausfahrt wird eine Gebühr erhoben - einschließlich des anschließenden Parkens. Der Betrag wird in den nächsten Wochen von der Stadtregierung festgelegt und soll sich zwischen 80 und 120 euro belaufen. Der Hauptteil der Einnahmen geht an die Gemeinde Meran, während der Teil für das Parken an die Meranarena geht. Ziel ist es, den derzeitigen Verkehrsfluss von durchschnittlich 10 bis 12 Reisebussen pro Tag effektiver zu regeln und das längere Halten im Stadtgebiet zu unterbinden.

Verlegung der Flixbus-Haltestelle

Zeitgleich mit der Eröffnung der Baustelle wird die Haltestelle des Flixbus zum Bahnhof Untermais verlegt, der als funktionaler Standort für das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste identifiziert wurde, zumindest bis das neue Mobilitätszentrum in Betrieb genommen wird.

Neuorganisation der Linien und Vorteile für das Stadtzentrum

Das neue Terminal ist ein wichtiger Schritt im Vorprojekt zur Neuorganisation des öffentlichen Nahverkehrs im Zentrum von Meran. Dank der Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Personenverkehr ist die Umleitung von drei oder vier Überlandlinien zum Knotenpunkt Piavestraße vorgesehen.

Dadurch wird der Rennweg um etwa 170 Busse pro Tag entlastet – derzeit fahren dort täglich 980 Busse in beide Richtungen, mit Spitzenwerten von 1.300 Durchfahrten pro Tag auf der Theaterbrücke.

„Langfristig ist es das Ziel der Verwaltung, den öffentlichen Nahverkehr nach Meran zu stärken, indem immer mehr Busse auch aus den umliegenden Gemeinden dorthin geleitet werden, wobei ihre Durchfahrt durch die Altstadt eingeschränkt wird. Vorwiegend die von SASA betriebenen Stadtlinien, die schrittweise elektrifiziert werden, werden weiterhin den Rennweg befahren“, erklärt die Stadträtin für Mobilität Barbara Hölzl.

Schrittweise Inbetriebnahme

„Das neue Busterminal wird bereits im nächsten Frühjahr für Reisebusse in Betrieb genommen, während die Umgestaltung der übrigen Stadt- und Überlandlinien mit Inkrafttreten des Winterfahrplans 2026 im Dezember in Absprache mit dem Land, dem Verkehrsunternehmen und den betroffenen Gemeinden erfolgen wird. Wir sind uns der Bedenken der Nachbargemeinden bewusst“, sagt die Stadträtin, „aber für jede Linie wird eine gezielte Diskussion mit den Beteiligten stattfinden. Mittel- bis langfristig streben wir ein effizienteres, nachhaltigeres und geordneteres Mobilitätssystem an, das die Erreichbarkeit der Stadt verbessert und gleichzeitig den Verkehr, den Lärm und die Emissionen im Stadtzentrum reduziert."

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Zuletzt aktualisiert: 27.01.2026, 16:56 Uhr

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