Das Gebäude wurde 1931 anstelle eines mittelalterlichen Spitals neben der Heilig-Geist-Kirche errichtet und diente ursprünglich als Sitz der Nationalen Faschistischen Partei. Es besteht aus drei Baukörpern im geometrischen Stil und weist typische Elemente wie einen Turm, ein arengarium und zweifarbige Fassaden auf. Nach dem Ende des Faschismus wurde es zum Haus der Vereine und später von der Kurie übernommen, die es heute als Pfarrheim und Treffpunkt für Jugend- und Scoutgruppen nutzt. Die Architektur spiegelt den rationalistischen Stil der Zeit wider und beeinflusste das umliegende Stadtbild. Trotz seiner propagandistischen Vergangenheit hat das Gebäude heute eine wichtige soziale Funktion und steht unter Ensembleschutz der Stadt Meran.