Tigermücke: Behandlung gegen ausgewachsene Insekten ist verboten

Die Stadtgemeinde Meran macht die Bevölkerung auf den unsachgemäßen Einsatz von Insektiziden gegen die Tigermücke aufmerksam und betont erneut, dass Behandlungen gegen ausgewachsene Insekten (sogenannte Adultizide) verboten sind, außer im Falle eines nachgewiesenen gesundheitlichen Notstands, der von den zuständigen Behörden festgestellt und geregelt wird.

Veröffentlichungsdatum:

10.06.2026

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2 Minuten

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Die Stadtgemeinde Meran macht die Bevölkerung auf den unsachgemäßen Einsatz von Insektiziden gegen die Tigermücke aufmerksam und betont erneut, dass Behandlungen gegen ausgewachsene Insekten (sogenannte Adultizide) verboten sind, außer im Falle eines nachgewiesenen gesundheitlichen Notstands, der von den zuständigen Behörden festgestellt und geregelt wird.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass die Tigermücke eine zunehmende Resistenz gegen Adultizide entwickelt, wodurch die Wirksamkeit dieser Produkte zunehmend abnimmt. Ihr häufiger Einsatz löst das Problem nicht nur nicht, sondern kann es sogar verschlimmern, indem er die Resistenz der Insekten weiter fördert und Risiken für die menschliche Gesundheit, für Haustiere und für die Umwelt mit sich bringt und dadurch negative Auswirkungen auf die Biodiversität haben kann. Aus diesen Gründen verbietet die Anordnung Nr. 502/2024 ausdrücklich deren Einsatz außerhalb von gesundheitlichen Notfällen (siehe eigene Mitteilung vom 18. Mai).

Anders verhält es sich mit Larvizidbehandlungen, die bei korrekter Anwendung und unter bestimmten Bedingungen nützlich sein können, sofern zugelassene Produkte – wie etwa monomolekulare Filme oder Larvizide auf Basis von Bacillus thuringiensis oder Bacillus sphaericus – verwendet und die Anweisungen genau befolgt werden. Diese Maßnahmen können von spezialisierten Firmen oder in einigen Fällen direkt von den Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden.

„Die wahre Waffe gegen die Tigermücke ist die Prävention“, betont die Stadträtin für Umwelt, Antonella Costanzo. „Das Beseitigen von stehendem Wasser, auch in kleinen Mengen, bedeutet, die Vermehrung des Insekts zu verhindern. Das tägliche Verhalten jedes Einzelnen macht wirklich den Unterschied.“

Die Gemeinde fordert daher die gesamte Bevölkerung auf, mitzuhelfen, indem sie einfache, aber grundlegende Maßnahmen ergreift: Behälter, in denen sich Wasser sammeln kann, leeren oder abdecken, Gärten und Gemüsegärten sorgfältig pflegen, Materialien wie Reifen und ungenutzte Behälter ordnungsgemäß entsorgen, Gullys und Abflussrinnen sauber halten und nach Regenfällen oder Gewittern stets auf stehendes Wasser achten. Kleine Maßnahmen, die von allen gemeinsam und konsequent umgesetzt werden, stellen die einzige wirklich wirksame Lösung dar, um die Ausbreitung der Tigermücke einzudämmen und die Gesundheit der Allgemeinheit zu schützen.

Kontakt

Dienststelle für Grünanlagen und Umwelt

ALOIS-KUPERION-STRASSE 17, 39012 MERAN+39 0473 427820

Weitere Informationen

Zuletzt aktualisiert: 10.06.2026, 15:54 Uhr

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