Die Meraner Stadtregierung hat gestern den Durchführungsplan für das ex-Gritsch-Areal in der Postgranzstraße einstimmig genehmigt. Mit diesem Beschluss wird ein erster konkreter Schritt zur Schaffung von Wohnraum mit Preisbindung gesetzt und der Weg für die Bebauung des Areals freigemacht.
Das ex-Gritsch-Areal zählt zu den am weitesten fortgeschrittenen Projekten im Rahmen der Strategien der Stadtgemeinde für leistbares Wohnen. Vorgesehen ist die Errichtung von rund 60 Wohneinheiten in der Postgranzstraße. 40 % der Fläche sind für Wohnbaugenossenschaften vorgesehen, auf den verbleibenden 60 % sind preisgebundene Wohnungen zu realisieren.
Von links: Vizebürgermeister Nerio Zaccaria, Bürgermeisterin Katharina Zeller und Stadtrat Stefan Frötscher
„Für diese Stadtregierung bleibt das leistbare Wohnen eine absolute Priorität. Mit der Genehmigung des Durchführungsplans setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Schaffung von Wohnraum für die Meraner Bürgerinnen und Bürger. Unser Ziel ist es, dass jede städtebauliche Entwicklung einen konkreten Mehrwert für die Allgemeinheit schafft und dazu beiträgt, Wohnen in Meran wieder leistbarer zu machen“, betonen Vizebürgermeister Nerio Zaccaria und Sozialstadtrat Stefan Frötscher.
Der für das Areal vorgesehene Baudichteindex von 5 Kubikmetern pro Quadratmeter geht auf raumplanerische Entscheidungen der vergangenen Amtsperiode zurück und entspricht nicht dem Standard, dem die neue Stadtregierung künftig folgen will. Die aktuelle Stadtregierung nimmt den bereits im Bauleitplan verankerten Baudichteindex zur Kenntnis und bekräftigt gleichzeitig ihren Willen, bei künftigen Entwicklungen verstärkt auf Qualität, städtebauliche Verträglichkeit und eine Planung zu setzen, die dem besonderen Charakter Merans als Kurstadt gerecht wird.
Parallel zur Schaffung neuer Wohnungen wird die Stadtverwaltung die Entwicklung des Gebietes mit den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen begleiten. Insbesondere sollen die im Detailverkehrsplan vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt werden, um sicherzustellen, dass die städtebauliche Entwicklung mit geeigneten Lösungen im Bereich Mobilität und Lebensqualität einhergeht.
Zudem wird das Projekt des Sissi-Kindergartens weiter vorangetrieben. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Entwicklung des Gebietes mit ausreichenden Dienstleistungen für Familien und die ansässige Bevölkerung einhergeht.
Mit der Genehmigung des Durchführungsplans für das ex-Gritsch-Areal setzt die Stadt Meran einen weiteren konkreten Schritt ihrer Strategie zur Schaffung von leistbarem Wohnraum und zur Begleitung der Stadtentwicklung mit angemessenen Dienstleistungen und Infrastrukturen. Gleichzeitig wird an der Schaffung von Mietwohnungen auf dem Areal in der 1.-Mai-Straße gearbeitet.
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