„CIE siamo! Alles in Ordnung“: Dienst zur Ausstellung elektronischer Personalausweise ausgebaut

Bis Anfang August wird ein zusätzlicher Nachmittagszeitraum eingerichtet, wobei die Schalter montags, dienstags und mittwochs von 16:00 bis 19:00 Uhr geöffnet sind. Diese Öffnungszeiten ergänzen die regulären Nachmittagsöffnungszeiten am Donnerstag bis 17:30 Uhr.

Veröffentlichungsdatum:

24.06.2026

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Die Stadtgemeinde Meran bestätigt den Sonderplan für die Ausstellung der elektronischen Personalausweise (CIE) im Rahmen der Kampagne „CIE siamo! Alles in Ordnung": Ab dieser Woche und bis Anfang August wird ein zusätzlicher Nachmittagszeitraum eingerichtet, wobei die Schalter montags, dienstags und mittwochs von 16:00 bis 19:00 Uhr geöffnet sind. Diese Öffnungszeiten ergänzen die regulären Nachmittagsöffnungszeiten am Donnerstag bis 17:30 Uhr. 

SchalterdienstGestern Nachmittag war auch der Stadtrat für die demographischen Dienste, Daniele Di Lucrezia, am Schalter des Meldeamtes im Einsatz, um die neuen elektronischen Personalausweise auszustellen. An seiner Seite stand die Projektkoordinatorin Federica Chianese."Die Kampagne zielt darauf ab, Bürgerinnen und Bürger beim schrittweisen Ersatz der Papierausweise durch den elektronischen Personalausweis (CIE) zu begleiten und die Ausstellung des neuen Ausweises zu vereinfachen. Die ursprünglich festgelegte nationale Frist läuft am 3. August 2026 ab. Eine spätere Maßnahme der Staatsregierung hat eine teilweise Verlängerung der Gültigkeit der Papierausweise eingeführt, die sich auf bestimmte Funktionen im Umgang mit der öffentlichen Verwaltung und den Anbietern öffentlicher Dienstleistungen beschränkt. Privatwirtschaftliche Einrichtungen wie Kreditinstitute, Versicherungen und Fluggesellschaften unterliegen dieser Verpflichtung jedoch nicht und können die CIE als Voraussetzung für die Erbringung ihrer Dienstleistungen verlangen", erinnert der Stadtrat für die demographischen Dienste der Stadtgemeinde Meran, Daniele Di Lucrezia.

„Der Kurswechsel der Regierung birgt die Gefahr, Verwirrung zu stiften, vor allem angesichts der Sommerzeit, wie dies in diesen Tagen auch andere italienische Gemeinden melden. Für uns bleibt die Sache jedoch klar: Die Verlängerung darf kein Grund sein, Alles um einige Monate aufzuschieben. Im Gegenteil, die zusätzliche Zeit muss genutzt werden, um das Problem geordnet zu lösen und neue Anstürme auf die Schalter sowie weitere Unannehmlichkeiten für die Bürger*innen zu vermeiden. Ich weise zudem darauf hin, dass die Frist vom 3. August in Bezug auf die Ausreise und die Beziehungen zu Drittstaaten weiterhin gilt“, so Di Lucrezia.

Die Verstärkung des Dienstes wird auch dank der Bereitschaft von Gemeindemitarbeiter*innen ermöglicht, die nicht zum Meldeamt gehören und sich freiwillig engagieren, um die außerordentlichen Aktivitäten zur Ausstellung der CIE zu unterstützen. Terminvereinbarungen für das Zeitfenster von 16 bis 19 Uhr müssen telefonisch erfolgen, und für diese Termine ist die Zahlung ausschließlich auf elektronischem Wege möglich.

Als Beweis für das direkte Engagement der Stadtverwaltung hat sich auch der Stadtrat für die demographischen Dienste, Daniele Di Lucrezia, entschlossen, sich persönlich einzubringen: Er wird nicht nur gemeinsam mit der Leiterin des Amtes, Dr.in Adriana Colonna, die Organisation des Projekts begleiten, sondern auch das Personal unterstützen, indem er es bei der außerordentlichen Schaltertätigkeit persönlich zur Seite steht.

„Wenn eine Situation außergewöhnlich ist, muss auch die Reaktion darauf außergewöhnlich sein. Wie in Gemeinden in ganz Italien setzen Tausende von Ausweisdokumenten in Papierform, die bis August umgestellt werden müssen, auch das Meldeamt der Stadt Meran unter Druck. Deshalb darf sich die Politik nicht darauf beschränken, auf Vorschriften und Verfahren zu verweisen: Sie muss die Verantwortung übernehmen, konkrete Lösungen zu planen und umzusetzen, und wenn nötig auch selbst die Ärmel hochkrempeln und an der Seite der Mitarbeiter*innen und der Bürger*innen mit anpacken. Das Ziel, das wir uns gesetzt haben, ist klar: alles zu tun, um bis Anfang August die Umstellung der noch im Umlauf befindlichen Ausweise in Papierform abzuschließen. Und genau das werden wir tun!“, erklärt Di Lucrezia.

Es handelt sich um ein wichtiges Projekt, das aus einer komplexen organisatorischen Arbeit hervorgegangen ist. Aus diesem Grund möchten Di Lucrezia und Colonna den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, die ihre Bereitschaft signalisiert haben, sowie dem Personal des Meldeamtes, darunter insbesondere Federica Chianese, die die operative Koordination des Projekts übernommen hat. Ein Dank gilt zudem den Gewerkschaften, dem Personalamt unter der Leitung von Dr.in Petra Notdurfter sowie dem zuständigen Stadtrat und stellvertretenden Bürgermeister Nerio Zaccaria, deren Beitrag entscheidend dazu beigetragen hat, diese Maßnahme zu ermöglichen.

Die Umstellung auf die CIE betrifft nicht nur den Ersatz eines Papierdokuments. Die CIE ist nämlich auch ein Instrument der digitalen Identität, das völlig kostenlos ist: Durch die verschiedenen Authentifizierungsebenen ermöglicht sie den Zugang zu den Online-Diensten der öffentlichen Verwaltung und anderer berechtigter Anbieter und wird so zu einem sicheren und zunehmend zentralen Zugangsschlüssel in der Beziehung zwischen Bürgerinnen, Bürgern und digitalen Diensten. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Beantragung und Aushändigung des Dokuments die für die Aktivierung und Nutzung der mit der Karte verbundenen digitalen Identität erforderlichen PIN- und PUK-Codes sorgfältig aufzubewahren.

Bis heute gibt es in Meran noch etwa 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner, die ihre Ausweise in Papierform noch umstellen müssen.

„Wir bitten daher die Bürgerinnen und Bürger, die noch im Besitz eines papiergebundenen Personalausweises sind, nicht bis zu den letzten Wochen der Umstellungsfrist zu warten und den Umstieg auf den elektronischen Personalausweis mit derselben Verantwortung und demselben Bürgersinn fortzusetzen, die sie bisher gezeigt haben. Der Appell lautet außerdem, pünktlich zum vereinbarten Termin zu erscheinen oder, falls dies nicht möglich ist, diesen rechtzeitig abzusagen, um anderen Personen keinen wertvollen Terminplatz wegzunehmen und den Ablauf der Kampagne nicht zu verzögern“, erklärt Projektleiterin Chianese.

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Zuletzt aktualisiert: 24.06.2026, 13:41 Uhr

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