Die Meraner Stadtregierung hat kürzlich den Ausführungsplan für das vierte Los der energetischen Sanierung der öffentlichen Beleuchtungsanlagen genehmigt. Die Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 404.536 Euro betrifft die Laurinstraße, die Rätiastraße und die 1.-Mai-Straße und sieht die vollständige Erneuerung von 51 Lichtpunkten sowie großer Abschnitte der unterirdischen Infrastruktur auf einer Gesamtlänge von über einem Kilometer Straße vor.
Von links: Stefan Mutschlechner, Stadtrat Christoph Mitterhofer und Stadtwerke-Präsident Giorgio Balzarini.Die Arbeiten wurden heute im Rahmen der üblichen wöchentlichen Pressekonferenz der Stadtregierung vom Stadtrat für Straßen und Infrastruktur Christoph Mitterhofer und vom Leiter der Abteilung Öffentliche Beleuchtung der Stadtwerke Meran, Stefan Mutschlechner, vorgestellt. Insgesamt ist dafür eine Investition von 404.536 Euro vorgesehen.
Die Maßnahme betrifft die Laurinstraße, die Rätiastraße und die 1.-Mai-Straße und setzt das Programm zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Modernisierung des städtischen Straßenbeleuchtungsnetzes fort. Gleichzeitig sollen die Zuverlässigkeit der Anlagen sowie die Qualität und Sicherheit im öffentlichen Raum verbessert werden. Gemäß dem Ausführungsplan werden insgesamt 51 Leuchten erneuert und ebenso viele Masten ausgetauscht, während entlang einer Straßenlänge von 1.090 Metern die Netzinfrastruktur modernisiert oder neu verlegt wird. Der größte Teil der Ausgaben entfällt auf die Aushubarbeiten, die für die Erneuerung der unterirdischen Leitungen erforderlich sind.
„Mit dieser weiteren Maßnahme setzen wir die Modernisierung der städtischen Straßenbeleuchtung fort und investieren sowohl in energieeffizientere Technologien als auch in die Erneuerung veralteter Infrastruktur. Es handelt sich um Investitionen, die die Qualität des städtischen Raums verbessern und zu den Nachhaltigkeitszielen der Stadtverwaltung beitragen“, erklärte Stadtrat Christoph Mitterhofer.
Im Einzelnen werden in der Laurinstraße, im Abschnitt zwischen der Goethestraße und der Karl-Wolf-Straße, 30 vier Meter hohe Betonmasten entfernt und durch neue, sieben Meter hohe konische Masten mit LED-Leuchten ersetzt. Zwischen der Goethestraße und der Hausnummer 44 wird die unterirdische Infrastruktur komplett erneuert und neu verkabelt; im restlichen Abschnitt werden die Masten und Leuchten ausgetauscht.
In der Rätiastraße wird die gesamte Infrastruktur erneuert. Die alten Betonmasten werden entfernt und durch 13 neue, sieben Meter hohe, konische Masten ersetzt, die mit LED-Leuchten ausgestattet sind. Die derzeitige, auf beiden Seiten der Straße angeordnete Anlage wird in eine einseitige Anlage umgewandelt, wobei die neuen Masten auf der Seite von Savoy in Richtung der Kirche Maria Himmelfahrt aufgestellt werden. Grund dafür ist, dass im Abschnitt zwischen der Carduccistraße und der Rätiabrücke aufgrund zahlreicher Baumwurzeln keine Aushubarbeiten durchgeführt werden können.
In der 1.-Mai-Straße werden hingegen acht vier Meter hohe Betonmasten ausgetauscht. Auch hier wird die unterirdische Infrastruktur komplett erneuert und die Anlage neu verkabelt. Die neuen, sechs Meter hohen Masten werden mit LED-Leuchten der neuesten Generation ausgestattet.
„Diese Arbeiten werden nicht nur den Energieverbrauch und die Betriebskosten senken, sondern auch die Zuverlässigkeit der Anlagen erhöhen. Dazu tragen sowohl die Erneuerung der Infrastruktur als auch der Einsatz standardisierter und leistungsfähigerer LED-Leuchten bei“, erklärte Stefan Mutschlechner.
Das Projekt wurde im Rahmen der Synergien mit dem Infranet-Netzwerk ausgearbeitet und ist Teil des umfassenderen Programms zur Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung, das von der Stadt Meran und den Städtischen Betrieben gefördert wird.
„Wir sind sowohl mit dem Zeitplan als auch mit der Art und Weise, wie das Programm zur Effizienzsteigerung der öffentlichen Stadtbeleuchtung voranschreitet, sehr zufrieden“, erklärte der Präsident der Stadtwerke Meran Giorgio Balzarini. „Es handelt sich um eine strategische Investition, die es in den letzten Jahren ermöglicht hat, die Anlagen schrittweise zu erneuern und dabei ihre Zuverlässigkeit und Leistung zu verbessern. Innerhalb von ein paar Jahren werden wir die Umstellung des gesamten Netzes auf LED abschließen und damit eine geschätzte Energieeinsparung von rund 60 % erreichen. Davon profitieren nicht nur die Umwelt und die Energiekosten, sondern auch die Sicherheit von Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und allen Menschen, die täglich die Straßen der Stadt nutzen.“
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