28 Defibrillatoren in gemeindeeigenen Sportanlagen

Defibrillator

Insgesamt 28 halbautomatische Defibrillatoren oder automatische externe Defibrillatoren (AEDs) hat die Stadtverwaltung in den Sportanlagen in ihrem Zuständigkeitsbereich installieren lassen (siehe Lageplan und Liste). 

Die Geräte sind in der Lage, die für den Herzstillstand verantwortlichen bösartigen Arrhythmien wie Kammerflimmern und Kammertachykardie automatisch zu erkennen und durch die Abgabe eines Elektroschocks zu unterbrechen.

Ein halbautomatischer Defibrillator analysiert automatisch den Herzrhythmus, stellt fest, ob eine Entladung für diesen Rhythmus notwendig ist, und wählt, wenn dies notwendig ist, immer automatisch die erforderliche Energiestufe. Der Benutzer, der ihn bedient, hat keine Möglichkeit, die Intensität der Entladung zu verändern oder sie zu erzwingen, wenn das Gerät signalisiert, dass sie nicht notwendig ist.

Die Bedienung erfolgt durch das Anbringen von Klebeplatten auf der Brust des Patienten. Wenn diese Elektroden am Patienten angebracht sind, überwacht das Gerät den Herzrhythmus und lädt sich - falls erforderlich - auf und bereitet die Entladung vor. Wenn der Defibrillator aufgeladen ist, gibt er über einen Lautsprecher Anweisungen an den Benutzer und erinnert ihn daran, dass niemand den Patienten berühren darf und dass der entsprechende Knopf gedrückt werden muss, um die Entladung einzuleiten.

Nach jeder Entladung geht der Defibrillator in den "Standby"-Modus und analysiert nach zwei Minuten (was etwa sechs HLW-Zyklen entspricht) erneut den Herzrhythmus und gibt gegebenenfalls eine neue Entladung ab.

Im Inneren des AED befindet sich eine kleine "Blackbox", die über ein Mikrofon alle Umgebungsgeräusche und das Elektrokardiogramm des Patienten ab dem Einschalten des Geräts aufzeichnet.

21.11.2023

DEU